Hier finden Sie eine Auswahl von abgeschlossenen Versuchsprojekten, die in den Versuchsställen des Aviforum durchgeführt wurden und die auch publiziert sind. Sie geben einen Einblick in die Versuchstätigkeiten am Aviforum.

Etliche Versuche werden am Aviforum im Auftrag von externen Instituten (ZTHZ/VPHI*, Hochschulen) oder von Privatfirmen (z.B. Tests von Futtermittelrezepturen) durchgeführt. Die Ergebnisse sind im Eigentum der Auftraggeber und werden nur mit deren Zustimmung publiziert.

Im Jahresbericht des Aviforum findet sich eine Kurzbeschreibung aller (auch laufender) Versuche. Die entsprechenden Auszüge finden Sie unter "Downloads".

* Geflügel-Forschungszentrum des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV (Zentrum für tiergerechte Haltung, Geflügel und Kaninchen, Zollikofen; ZTHZ) sowie des Veterinary Public Health Institute (VPHI) der Universität Bern

Legehennen

Zeitraum

2014-2015

Thema

Im Auftrag der EiCO wurde bis März 2015 am Aviforum ein Versuch mit den Zweinutzungshennen «Lohmann Dual» durchgeführt. Die Resultate bestätigen, dass die Legeleistung deutlich unter jener von konventionellen Legehybriden liegt. Für die Vermarktung der Eier ist vor allem der hohe Anteil an Kleineiern ein relevanter Faktor.
Am Aviforum wurde im März 2014 ein Versuch mit den Hähnen der Zweinutzungshybride «Lohmann Dual» durchgeführt. Die Resultate bestätigen, dass die Mastleistungen durchaus mit jenen von extensiven Hybriden in der Freiland- und Bio-Mast vergleichbar sind. Deutliche Unterschiede sind jedoch in der Schlachtkörperqualität zu erkennen.

Bericht

Bericht in Schweizer Geflügelzeitung 6-7/2015

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info@aviforum.ch

Zeitraum

2015-2016

Thema

Am Aviforum wurde Mitte 2016 ein Versuch mit braunen Legehennen abgeschlossen, bei denen auf das Touchieren der Schnäbel verzichtet wurde. Zwei getestete Begleitmassnahmen – ein erhöhter Rohfasergehalt im Futter und das Angebot von Grassilage als Beschäftigungsmaterial – konnten nicht verhindern, dass teilweise hohe Verluste durch Kannibalismus auftraten. Der Versuch bestätigte: Das Management von (v.a. braunen) Herden mit unbehandelten Schnäbeln ist wesentlich anspruchsvoller.

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Bericht in Schweizer Geflügelzeitung 11/2016

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info@aviforum.ch

Zeitraum

2015

Thema

In einem Versuch der Uni Bern im Legehennen-Versuchsstall des Aviforum wurden die zwei Fressplatzpositionen verglichen, die in Volieren praxisüblich sind: Das Fressen vom Rost und das Fressen von den Sitzstangen. Der Versuch zeigte, dass die beiden Systeme durchaus einen Einfluss auf das Verhalten der Tiere haben – insgesamt eher zugunsten des Fressens ab Sitzstange.

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Bericht in Schweizer Geflügelzeitung 5/2016

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sabine.gebhardt@vetsuisse.unibe.ch

Zeitraum

2014-2015

Thema

Legehennen in der Schweiz werden überwiegend in Volierensystemen gehalten. Diese Haltungsform ist sehr tiergerecht, da die Hennen ihr arttypisches Verhalten ausleben können und viel Raum zum Fliegen haben. Ein Problem in diesen Systemen sind Abstürze und Kollisionen mit Sitzstangen, die zu Brustbeinfrakturen führen können. In einem Versuch des Zentrums für tiergerechte Haltung für Geflügel und Kaninchen (ZTHZ) am Aviforum wurde untersucht, ob über das Design der Voliere Abstürze reduziert und die Brustbeingesundheit der Hennen verbessert werden kann.

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Bericht in Schweizer Geflügelzeitung 5/2015

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Ariane Stratmann, ZTHZ

Zeitraum

2010-2011

Thema

Während sich bei herkömmlichen Volieren die Nester an der Wand oder zwischen den Böcken befinden, sind in neueren Typen die Nester teilweise im System integriert. Welchen Einfluss haben die Nestposition und Tränken vor den Nestern auf das Verhalten der Hühner und auf den Anteil Bodeneier? Dieser Frage ging eine Untersuchung des Zentrums für tiergerechte Haltung, Geflügel und Kaninchen (ZTHZ) im Versuchsstall des Aviforum nach.

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Bericht in Schweizer Geflügelzeitung 2/2012

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sabine.gebhardt@vetsuisse.unibe.ch

Zeitraum

2005-2006

Thema

In den RAUS-Bestimmungen besteht die Möglichkeit, bei durchnässtem Boden und während der Vegetationsruhe den Legehennen an Stelle des Weideauslaufes einen ungedeckten Laufhof anzubieten. In einem Auftragsversuch am Aviforum wurden vier unterschiedliche Materialien als Laufhof-Einstreu getestet: Kies, Sand, Holz- und Rindenschnitzel. Holzschnitzel und Kies erwiesen sich unter den gegebenen Voraussetzungen als taugliche Varianten.

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Bericht in Schweizer Geflügelzeitung 1/2008

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info@aviforum.ch

Zeitraum

2013-2014

Thema

In einem Fütterungsversuch mit weissen Legehennen am Aviforum zeigte sich, dass ein erhöhter Rohfasergehalt im Futter (7%) keinen negativen Einfluss auf die Legeleistung hat und kannibalismusbedingte Abgänge reduzieren kann.

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Bericht in Schweizer Geflügelzeitung 10/2015

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info@aviforum.ch

Zeitraum

2005-2006

Thema

Am Aviforum wurde je ein Versuch mit weissen (1. Versuch) und mit braunen Legehybriden (2. Versuch) durchgeführt, die bestätigten, dass ein höherer Linolsäuregehalt im Futter und ein höheres Junghennengewicht einen positiven Einluss auf das Eigewicht haben.

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1. Versuch: Bericht in Schweizer Geflügelzeitung 4/2005
​2. Versuch: Bericht in Schweizer Geflügelzeitung 2/2006

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info@aviforum.ch

Poulets (Broiler)

Zeitraum

2016

Thema

In einer praktischen Prüfung wurden neue Futterpfannen-Typen für Mastpoulets untersucht und hinsichtlich des Verhaltens der Tiere am Fressplatz sowie den Produktionsleistungen verglichen. Das Hauptziel dabei war die Prüfung auf Tiergerechtheit, die im Rahmen des Prüf- und Bewilligungsverfahrens des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) für serienmässig hergestellte Stalleinrichtungen vorgeschrieben ist. Alle drei neuen Pfannentypen wurden als tiergerecht beurteilt und zeigten vergleichbare Mastergebnisse. Hinsichtlich des Verhaltens am Fressplatz wurden aber durchaus Unterschiede festgestellt.

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Bericht in Schweizer Geflügelzeitung 12/2016

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Ariane Stratmann, ZTHZ

Zeitraum

2013/2014/2015

Thema

In drei Pouletmastversuchen wurde der Einfluss der Futterstruktur auf die Mast- und Schlachtleistungen untersucht.
Im 1. Versuch wurde Würfelfutter mit Krümelfutter verglichen,
im 2. Versuch wurde die Grösse der Rohkomponenten in einem pelletierten Mastpouletfutter untersucht
​und im 3. Versuch Krümelfutter (Crumbs) mit unterschiedlichen Feinanteilen.

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1. Versuch: Artikel in Schweizer Geflügelzeitung 12/2013
2. Versuch: Artikel  in Schweizer Geflügelzeitung 3/2014
3. Versuch: Artikel in Schweizer Geflügelzeitung 8/2015

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info@aviforum.ch

Zeitraum

2012

Thema

Im Ausland wird in der Pouletmast teilweise ganzer Weizen beigefüttert, um die Futterstruktur zu verbessern und Futterkosten zu senken. Dass dies auch unter Schweizer Verhältnissen möglich ist, stellte die Hochschule für Landwirtschaft (HAFL) in Zollikofen in einem Fütterungsversuch fest. Zu beachten sind bei diesem Verfahren allerdings mögliche Probleme mit der Einstreuqualität und Fragen der technischen Umsetzbarkeit.

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Bericht in Schweizer Geflügelzeitung 12/2012

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info@aviforum.ch

Zeitraum

2013

Thema

Seitens der Konsumenten werden die Vorbehalte gegenüber dem Einsatz von Soja immer grösser, gleichzeitig wird die Versorgung mit GVO-freier Ware immer schwieriger. Aus diesem Grund hat das Aviforum in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) einen Fütterungsversuch mit Poulets durchgeführt, um die Auswirkungen eines Ersatzes von Soja abzuschätzen. In erster Line sollte der Versuch die Möglichkeit und die Auswirkungen auf Mastleistung, Schlachtkörperqualität und Produktionskosten aufzeigen.

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Bericht in Schweizer Geflügelzeitung 5/2014

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info@aviforum.ch

Zeitraum

2015

Thema

In einem Pouletmastversuch am Aviforum wurde die Wirkung von Guanidino-Essigsäure (CreAMINO®) als Zusatz in einem Mastfutter mit abgesenktem Energiegehalt geprüft. Der Zusatz vermochte hinsichtlich der Mastleistungen die Energiereduktion im Futter zu kompensieren und hatte positive Effekte auf Mortalität und Fussveränderungen.

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Bericht in Schweizer Geflügelzeitung 12/2015

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Zeitraum

2008

Thema

Gemäss Schweizer Tierschutzverordnung gilt bei Mastende eine maximale Besatzdichte von 30 kg Lebendgewicht pro m2 begehbare Fläche. Bei sehr guter Gewichtsentwicklung besteht aber die Gefahr, dass diese Grenze überschritten und ein Eingreifen nötig wird. In einem Versuch am Aviforum wurde untersucht, ob mit einer Einschränkung der Futtermenge während der letzten sieben Masttage die Gewichtszunahme gedrosselt werden kann. Die gewählten Verfahren bewirkten eine Gewichtsminderung von 0,8 % mit 10 % Restriktion sowie von 5 % mit 20 % Restriktion gegenüber dem Standard mit Futter zur freien Verfügung.

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Bericht in Schweizer Geflügelzeitung 6-7/2009

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Zeitraum

2011

Thema

In einem Mastversuch am Aviforum wurden die Einstreumaterialien Hobelspäne, Lignocel®, Pelltec, Leinenstroh und eine Hobelspan-Strohmehlwürfel-Mischung miteinander verglichen. Lignocel® hatte eine positive Wirkung auf die Fussballengesundheit, Hobelspäne zeigten tendenziell die besten Mastergebnisse.

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Bericht in Schweizer Geflügelzeitung 2/2012

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info@aviforum.ch

Zeitraum

2012

Thema

Das Auftreten von Fersengelenksverätzungen und Fussballenläsionen kann das Tierwohl, die Leistung und die Schlachtkörperqualität von Mastpoulets negativ beeinflussen. Daher muss die Produktion dahin optimiert werden, diese Veränderungen möglichst zu vermeiden. Im vorliegenden Versuch wurde der Einfluss von feuchter Einstreu auf das Vorkommen von Veränderungen an Fersengelenken und Fussballen untersucht. Zusätzlich wurde analysiert, wie schnell nach dem Auftreten von feuchter Einstreu Veränderungen ersichtlich sind.

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Bericht in Schweizer Geflügelzeitung 8/2012

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info@aviforum.ch

Zeitraum

2013

Thema

In der Schweiz werden fast 90 % der Mastpoulets nach BTS-Normen gehalten. Somit haben sie Zugang zu einem Aussenklimabereich (AKB). Am Aviforum wurde die Benutzung des AKB von fünf verschiedenen Masthybridlinien miteinander verglichen. Die Qualitäten der Einstreu, Fussballen, Fersen und Befiederung wurden als weitere Indikatoren für das Tierwohl beurteilt.

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Bericht in Schweizer Geflügelzeitung 8/2013

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info@aviforum.ch

Zeitraum

2005

Thema

Mit dem Ziel, objektive Daten in der Mast von Junghähnen zu gewinnen, führte das Aviforum im Frühling 2005 in Zusammenarbeit mit der Hosberg AG einen Mastversuch mit Junghähnen ausgewählter Legelinien durch. Die Junghähne wurden mit einem extensiven Bio-Mastpoulet in Bezug auf die Mastleistungen sowie die Schlachtkörper- und Fleischqualität verglichen.

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Bericht in Schweizer Geflügelzeitung 10/2005

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